Posts mit dem Label AUSSTELLUNGEN / EXHIBITIONS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label AUSSTELLUNGEN / EXHIBITIONS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 11. September 2025

Dienstag, 2. September 2025

UMORDNUNGSVERSUCHE

UMORDNUNGSVERSUCHE

Collagen und Papierarbeiten
Inge Koch - Susanna Lakner – Peter Dannenhauer
Zeitraum 14.09.2025 bis 26.10.2025
Vernissage am 14.09.2025 um 11 Uhr
Einführung: Boris Kerenski (Leiter des Kunstvereins Eislingen)
Die Prozedur des Collagierens ist, Bildelemente aus dem Zusammenhang zu reißen und in einem völlig anderen Zusammenhang neu zu arrangieren. Collagieren benötigt eine andere Herangehensweise als die anderen Kunstgattungen. Collagisten denken sich nicht ein Bild aus und suchen das dazu nötige Bildmaterial, sondern warten darauf, dass ein vielversprechendes, inspirierendes Bildfragment im Suchvorgang auftaucht, welches dann die Richtung zeigt. Der wichtigste Teil des Arbeitens ist deshalb die Suche und sorgfältige Auswahl des Materials.
Inge Koch sammelt was niemand außer ihr bemerkt, ordnet und arrangiert alles ungewöhnlicherweise neu. Sie schneidet mit Vorliebe Teile und Elemente aus Stadt- und Landkarten, alten gefundenen Illustrationen und Bücherseiten aus. Sie schichtet die Seiten auf vielfältige Weise zusammen und macht daraus Serien von dreidimensionalen Collagen, Künstlerbücher und Alben.
Susanna Lakners Thema ist das Spannungsfeld von Raum und Zeit, in Variationen von unterschiedlichen Techniken. Sie kreiert in spontanen und unbewussten Prozessen Räume mithilfe der klassischen Collagentechnik mit dem Ziel, Bildelemente aus verschiedenen Epochen in einem „Universalraum“ zu vereinen. Mischt gefundene, demolierte Plakatabrisse auf großen Leinwänden neu zusammen. Kombiniert alte, klassische Reproduktionsteile miteinander und klebt sie unortodoxerweise auf collagierte Pappkarton-Hintergründe.
Peter Dannenhauer sammelt Flyer und Postkarten, zerschneidet diese in Streifen und erstellt „Erzählcollagen“. Menschliche Begegnungen, Zwischenmenschliches und Skurriles lässt sich in den kleinen Papierarbeiten entdecken.
Ganz anders die großen Arbeiten. Aus unzähligen Papierschnipseln gefertigt, verweigern sie sich jeglicher Herkunft oder Wiedererkennung und werden für Arbeiten genutzt, die vor allem auf abstrakte Formen und Landschaftsassoziationen setzen.

Donnerstag, 14. November 2024

ADHESIONS – International Exhibition of Collage in Artbooks and Artzines

ADHESIONS – International Exhibition of Collage in Artbooks and Artzines 
Opening: November 14th, 2024 – 6:00 PM 
Venue: Gallery of the University of Warsaw Library (BUW), Dobra Street 56/66 
Curators: Anna Kłos PhD., Miguel Correia 
Organizers: Promotion Department of BUW and Retroavangarda 
Exhibition Dates: November 15, 2024 – January 19, 2025 
Open from Wednesday to Sunday, 2:00 PM – 7:00 PM, excluding holidays and vacation periods

The exhibition aims to showcase a broad spectrum of collage techniques used by artists working in book art, zines, and visual poetry. It introduces the audience to the work of artists from around the world – from Japan, through Germany and Portugal, to Latin America. A diverse range of personalities is represented, drawing from a rich array of influences: from local artistic traditions, through Dadaist experiments in the spirit of Kurt Schwitters, to contemporary independent publications in grunge style.

Nearly 200 objects will be displayed in the over 500-square-meter space of the BUW Gallery, including original, hand-crafted collages, art zines, art books, and digital collages.

The Adhesions exhibition of collage in book art and art zines marks the culmination of the “Artists in the Library” series, conducted by the University of Warsaw Library during its 25th anniversary celebrations in Powiśle. Simultaneously, it reflects our aspirations to establish a future biennial event dedicated to book art and other art forms that combine the written word with visual art. Art books, particularly art zines, represent a phenomenon that often escapes the standard library perspective. Perhaps, as communication increasingly shifts into the digital realm, it may lead to a renewed appreciation for the tangible nature of books and other publications, expressed through artistic creations – whether as art books developed within the curriculum of art schools or as underground, countercultural zines. This is a phenomenon that libraries should closely follow.


Dienstag, 27. August 2024

MIT ALTEN SPUREN AUF NEUEN WEGEN


Inge Koch & Susanna Lakner
Papier- und Materialcollagen

Kultur Am Kelterberg Vaihingen e. V.
Kelterberg 5, 70563 Stuttgart


Wir beide arbeiten mit gefundenen Objekten, Papier und Drucksachen, die wir seit Jahrzehnten sammeln. Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir uns manchmal auf dem Flohmarkt begegnen. Unsere Denkweise ähnelt sich in der Herangehensweise, wie wir mit Gefundenem umgehen. Wir beide nähern uns dem Material auf dadaistische Weise an und jagen alles durch einen  geistigen Fleischwolf.

Susanna Lakner


Vernissage
Samstag, 21. September, 19 Uhr
Einführung: Ingrid Schütz


Finissage
Sonntag, 13. Oktober, ab 15 Uhr
Öffnungszeiten
Sa, So jeweils von 15–18 Uhr



Montag, 18. März 2024

SCHICHTEN.HUMUS DER ZEIT

COLLAGEN  Eröffnungsrede von Peter Schmidt   

 Ich möchte Euch recht herzlich willkommen heißen hier bei uns in der Ausstellung Schichten. Humus der Zeit. Und wer sie noch nicht kennt, Susanna Lakner, die Künstlerin ist hier. Und wie sie arbeitet, das sieht man am besten in der Ecke da hinten. Da steht ein Aquarium mit ganz viel leeren Klebertuben drin. Das heißt, Susannas Arbeit ist eine sehr handwerkliche Arbeit.

Was wir in diesem Raum sehen, ist auf der Basis von Renaissance-Gemälden entstanden. Die meisten davon sind eher unbekannte Bilder aus einer italienischen Sammlung, aber einen kleinen Teil von Botticelli kann man auch entdecken. Man sieht Ausschnitte, zusammengesetzt aus verschiedenen Bildern aus dieser Zeit, aber auch immer wieder Einsprengsel, ganz feine Elemente, die diese Bilder aus der Zeit herausholen.    Wir haben also eine Reihe von Collagen aus ganz traditionellen Bildern, umrahmt mit Pappe aus Versandkartons. Es sieht zunächst nach einem unheimlichen Widerspruch aus, auf der einen Seite diese religiösen, royalen Bilder, auf der anderen Seite ein sehr rohes, alltägliches Material, Abfall, wenn man so will.  Für Susanna ist es eben kein Abfall. Die Idee kam ihr während der Corona-Pandemie, als die Papiercontainer immer voll waren mit leeren Versandkartons. Man ärgert sich normalerweise darüber, über die Verschwendung, die immer vollen Container. Da hat Susanna begonnen, darüber nachzudenken und sich intensiver mit diesem „Abfall“ zu beschäftigen. Sie hat dabei festgestellt, dass es sich eigentlich um sehr hochwertiges Material handelt. Dazu muss man wissen, dass sie ausgebildete, studierte Typografin ist. Das heißt, dieses Handwerk, was sich in diesen Kartons ausdrückt, ihr eigentlich sehr nah ist. Sie hat mir eine Stunde lang mit Begeisterung über diese Pfeile, über die einzelnen Buchstaben, über diese Löcher da drin erzählt. Sie schätzt die kreative Arbeit, die da drin steckt und findet solche Sachen, wie dieses Weiß auf dem Beige, diese Kontraste oder diese Punktemuster, die wir hier sehen, unheimlich toll.


So kann man Elemente entdecken, die das Rohe der Kartons plötzlich mit diesen Renaissance-Bildern verbindet, mit denen eine Einheit eingeht, so dass beides eine ähnliche Qualität bekommt. Ich würde sogar sagen, man muss das jetzt höher hängen, es sind zweierlei Schönheiten, die da aufeinander prallen. Einmal diese ganz traditionelle Schönheit, klassisch, wie wir sie kennen, wie wir sie auch verstehen, und so eine moderne und zeitgenössische Schönheit, wo es plötzlich um Symbole geht und wo sogenanntes armes Material plötzlich wertvoll wird. Der Prozess wertet einfaches Material auf und anerkennt auch die Schönheit und die viele Arbeit, die in diesem Material drinsteckt. Der Widerspruch, den wir zunächst sehen, löst sich ästhetisch auf.  Wir können jetzt auch nachempfinden, wenn wir uns darauf einlassen, dass auch dieses Verpackungsmaterial schön ausgearbeitet ist. Gleichzeitig bekommen diese Renaissance-Bilder durch die Collagierung neue Dimensionen hinzu. Es sind aber auch immer wieder spätere Bildelemente, die nach der Renaissance gemalt, gedruckt wurden, dort eingebaut. So bekommen wir eine Verbindung von Vierzehnhundert bis Heute. Was so entsteht, ist, wie der Titel der Ausstellung sagt, der Humus der Zeit.  Durch diese Kartons haben die Arbeiten auch eine Dreidimensionalität. Wir haben hier senkrechte Waben, Wellenkartons, Bienenwabenelemente. Durch diese Dreidimensionalität haben wir dann das Skulpturales drin, die Werke gehen weg von der reinen,

zweidimensionalen Collage und hin zu einer 3D-Collage. Daher ist eine unheimliche Vielfalt drin, auf die man sich aber einlassen muss, weil die sich nicht direkt auf den ersten Blick erschließt.

Ganz spannend ist es auch im Gang, wo wir ein drittes Element entdecken können. Eine andere Art von Schönheit, und zwar Naturschönheit. Das sind Vögel, Vogelelemente, Fotos, Bilder oder Zeichnungen von Vögeln, zusammengefügt zu neuen Kreaturen. Das Thema ist das Aussterben der Arten. Die Natur ist bedroht, es werden aus diesen alten Elementen neue Arten geschaffen, neue Schönheiten entstehen.  So vermengen sich ästhetisch schöne und durch diese Arbeit aufgewertete Elemente, wie auch Handgeschriebenes. Wörter, die wir nicht verstehen können, wahrscheinlich können auch die wenigsten von uns ungarisch, aber selbst die, die ungarisch können, werden vielleicht nicht viel mit den Texten anfangen können, weil es nur einzelne Elemente sind. Die zusätzliche Verbindung entsteht in der hinterlegten handwerklichen Geschichte. Bei den Vögeln sehen wir auch diese Lust am Collagieren. Für Susanna ist es ein Spiel, ein unheimliches Vergnügen, wie man diese Einzelelemente nimmt, zusammenfügt und so lang hin und her damit spielt, bis etwas Neues entsteht. So werden zum Beispiel aus Eiern Augen, und so entstehen immer wieder neue Bedeutungen von Bildelementen. Mit den handgeschriebenen Texten, das ist ja was sehr Persönliches, so eine Handschrift, kommen wir in dem kleinen Raum zu der persönlichen Verarbeitung das Zeitgeschehens. Das ist das 20. Jahrhundert, was sich da abbildet. Der Teil der Zeit, in dem die meisten von uns sich irgendwann befunden und das noch selber miterlebt haben. Die Verwendung von schwarz-weiß-Bildern drückt Vergangenes aus.  Eine schöne Geschichte gibt es dazu. Susanna hat erzählt, dass hier rechts auf der Collage ein Bildausschnitt von einem Platz in Budapest ist. Und dann sagte sie, das könnten meine Mutter und ich sein, und stellte damit eine ganz direkte Verbindung zu diesem Persönlichen her.


Dieses Persönliche ist wiederum in ein Zeitgeschehen eingebunden. Diese einzelnen Elemente, Fotografiertes und Handschriebenes, womit sich einzelne Menschen identifizieren können, verschwinden mit der Zeit und die Künstlerin gibt denen neue Bedeutungsebenen. Das ist dieser Humus der Zeit. Diese direkte Bedeutung, die jetzt zum Beispiel die Handschrift hat, um etwas mitzuteilen, verschwindet, wird zu Humus, auf dem wieder etwas Neues gedeihen kann.  Durch die ganze Ausstellung zieht sich eine unheimliche Wertschätzung. Wertschätzung von Büchern, von Illustrierten, von Natur, sogar von Abfallmaterial und natürlich von Kunst. Eigentlich alles unheimlich wertschätzend, was diesen Menschen entgegengebracht wird, die diese Dinge erzeugt haben und die jetzt von Susanna in diesen Werken verarbeitet wurden. Das ist eigentlich, denke ich, die Kernaussage dieser Ausstellung. In dem Sinne ein schönen Abend! Danke.

12.02. 2024 Zero Arts, Stuttgart

Montag, 11. Dezember 2023

SCHICHTEN.HUMUS DER ZEIT

Susanna Lakner
 Collagen

 ZERO ARTS  Ostendstrasse 16, 70190 Stuttgart

Eröffnung: Freitag 12. Januar, 20 Uhr

Showdown: Freitag 2. Februar, 20 Uhr

 

 

 

 

 

 

Die Prozedur des Collagierens ist, Bildelemente aus dem Zusammenhang zu reißen und in einem völlig anderen Zusammenhang neu zu arrangieren. Collagieren benötigt eine andere Herangehensweise als die anderen Kunstgattungen. Collagisten denken sich nicht ein Bild aus und suchen das dazu nötige Bildmaterial, sondern warten darauf, dass ein vielversprechendes, inspirierendes Bildfragment im Suchvorgang auftaucht, das dann die Richtung zeigt. Der wichtigste Teil des Arbeitens ist deshalb die Suche und sorgfältige Auswahl des Materials.

In meiner Collagekunst geht es um die Frage, wie es möglich ist, das Raum-Zeit-Kontinuum zu thematisieren. Wie kann man alte Bildelemente durch die Kombination mit neuen Materialien in die Zeitlosigkeit katapultieren?

Für die Arbeiten, die ich jetzt zeige, kombiniere ich Collagen aus alten Reproduktionen und Illustrationen mit völlig banalen Pappkartons aus der Post-Corona-Gegenwart mit dem Ziel, eine aus der Zeit gefallene Einheit zu schaffen. Es existiert keine Vergangenheit, keine Zukunft, es gibt nur die Gegenwart, wo aus den Schichten Humus wird. Der Humus der Zeit.


Donnerstag, 19. Mai 2022

Exhibition and Playing Cards


Very happy and proud to have my “Generals” included in this playing card collection and exhibition
Todo y Nada of Vayo Collage Gallery in Rochester, NY USA





Freitag, 13. Mai 2022

Corporeal Gestures

 This is the 140 pages catalogue of Corporeal Gestures, Fragmentary Explorations in the Cultivation of the Human Body. The international exhibition organized and curated by Clive Knights at the School of Architecture, Portland State University in April.
My work “Urania” represents the aging.



 

Freitag, 6. Mai 2022

The reflected image

The reflected image / La imagen reflejada

Thi is a collage publication edited by María Elisa Quiaro Maggiorani, who was the curator of our international collage exhibition Elementarteilchen / Elementary Particles in the Frauen Museum Wiesbaden in 2019-2020. 

The crew is the same, completed with Miss Printed and Niko Vartainen. Our little essays about collage topics are in English and Spanish. To see my text in Spanish, translated by Maria Elisa is an amazing moment for me.
 






Montag, 23. November 2020

Mittwoch, 14. Oktober 2020

World Collage Atlas

The great World Collage Atlas project curated by Coupee Collage Collective in 2019, will be on show Stichting KunstWerkt, Schiedam, Netherlands from Oct 4 till Nov 1, 2020
You can see there my works "Europe Together 1-2" too.






Montag, 22. Oktober 2018

COLLAGE ON VIEW

Schnitt für Schnitt: Susanna Lakner & Elena Schmidt

at Kultur am Kelterberg Vaihingen e.V. in Stuttgart, Germany
6-28 October 2018

Closing reception: Sunday, 28 October, 3PM
Susanna Lakner presents collages and art boxes and Elena Schmidt presents collages and paintings.
Susanna Lakner was born in Budapest and has lived in Stuttgart since 1989. She is a collagiste, who makes assemblages and artist books. Through her many years of activity in the international mail art community, she has become well connected with other artists, from Australia to Japan to Canada, and she regularly collaborates with them on art works and projects. Find out more at her Kolaj Magazine Artist Directory page HERE.
After studying and working professionally as a crafter, Elena Schmidt completed a course of study in painting at the Free Art School of Stuttgart. These studies included visits to the European Academy in Trier and intensive study with numerous artists there. Since 2001, she has been working as a freelance visual artist in Hildrizhausen.
In 2004, she discovered her material: used tea filters and tea bags. Tea has health and healing properties, it warms and refreshes the drinker, and cares for the well being of body and soul. Drinking tea is an enjoyable way to socialize. Tea pigments are purely organic. They change and fade over time. In Schmidt’s portraits, the tea filter overlay creates a kind of protective skin that gives the portrait both an identity and a uniqueness, as well as lending a sense of alteration and transience. All humans need protection, warmth, and sense of security, now more than ever in this time of ever increasing isolation, loneliness and individualization in our society. We need more togetherness and communication.
Schmidt has shown her work regularly in solo and group shows and art fairs since 1996. Her work is in numerous private and public collections.